Protokolle des Bayerischen Staatsrates 1799 bis 1817 // Band 1: 1799-1801 // Nr. 114: Protokoll der Geheimen Staatskonferenz vom 11. September 1801

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Dank für kritische Anmerkungen bei der Erstellung der Seiten: Thomas Berger, Alexandra Gobrecht, Dr. Esteban Mauerer, Anne Munding, Dr. Maria Schimke, Tobias Schröter-Karin, Tobias Steiner.

Inhaltsverzeichnis

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Personenverzeichnis

Orts- und Sachverzeichnis

Quellen- und Literaturverzeichnis

«Nr. 114: Protokoll der Geheimen Staatskonferenz vom 11. September 1801»

BayHStA Staatsrat 3, Nr. 16 3 Seiten. Unterschrift des Kurfürsten; Protokoll: Kobell.

Anwesend: Kurfürst Maximilian Joseph, Hzg. Wilhelm; Montgelas, Morawitzky, Hertling.

[MA] 1. Montgelas legt das Protokoll der Staatsrats-Sitzung vom 9. September vor, das der Kurfürst, mit einigen Abänderungen und Zusätzen, genehmigt.

2. Friedrich Graf von Vieregg gibt die von ihm bereits mehrfach verlangte Erklärung ab414, die ihm verliehene Gnadenkommende Schierling des Johanniterordens zu übernehmen, allerdings nur unter dem Vorbehalt der Rechte des »Hohen Johanniter Ordens«. Da dieser Vorbehalt laut Montgelas nicht akzeptiert werden könne, sei Graf Vieregg zu verpflichten, innerhalb von acht Tagen eine neue Erklärung über die Annahme der Kommende ohne Bedingungen und Vorbehalte abzugeben.

3. Zwei pensionierten Offizieren des Korps des Prinzen Condé wird, auf Verwendung des englischen Geschäftsträgers Hill, der Aufenthalt in Rosenheim gestattet. Entgegen dem Antrag von Montgelas solle das Tragen von Orden der französischen Krone wenigstens so lange erlaubt bleiben, bis der Geschäftsträger der Republik Frankreich in München deswegen Protest erheben würde.

[MGeistl] 4. Das Gesuch des Stiftsdekans zu Unserer Lieben Frau und St. Gangolf in Bamberg, Schuberth, um Verleihung des Titels eines Geheimen Rats wird abgelehnt.

Der Überblick enthält nur vom Editor besonders hervorgehobene Punkte und dessen Zusammenfassung dazu.

«Nr. 114: Protokoll der Geheimen Staatskonferenz vom 11. September 1801»

[...]

[MA] 1. Montgelas legt das Protokoll der Staatsrats-Sitzung vom 9. September vor, das der Kurfürst, mit einigen Abänderungen und Zusätzen, genehmigt.

2. Friedrich Graf von Vieregg gibt die von ihm bereits mehrfach verlangte Erklärung ab414, die ihm verliehene Gnadenkommende Schierling des Johanniterordens zu übernehmen, allerdings nur unter dem Vorbehalt der Rechte des »Hohen Johanniter Ordens«. Da dieser Vorbehalt laut Montgelas nicht akzeptiert werden könne, sei Graf Vieregg zu verpflichten, innerhalb von acht Tagen eine neue Erklärung über die Annahme der Kommende ohne Bedingungen und Vorbehalte abzugeben.

3. Zwei pensionierten Offizieren des Korps des Prinzen Condé wird, auf Verwendung des englischen Geschäftsträgers Hill, der Aufenthalt in Rosenheim gestattet. Entgegen dem Antrag von Montgelas solle das Tragen von Orden der französischen Krone wenigstens so lange erlaubt bleiben, bis der Geschäftsträger der Republik Frankreich in München deswegen Protest erheben würde.

[MGeistl] 4. Das Gesuch des Stiftsdekans zu Unserer Lieben Frau und St. Gangolf in Bamberg, Schuberth, um Verleihung des Titels eines Geheimen Rats wird abgelehnt.

Der Quellentext präsentiert die wörtlichen Passagen der Quellen, ohne Kommentar und Einschübe des Editors.

Nr. 114: Protokoll der Geheimen Staatskonferenz vom 11. September 1801 [...]

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Anmerkungen

414
Vgl. Protokolle der Staatskonferenzen vom 29. August 1801, TOP 4), und vom 5. September 1801, TOP 2).

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Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

29Aug1801/top4
5Sep1801/top2

Registereinträge die auf die Seiten dieses Dokuments verweisen.

Orte und Sachen.

Literatur.

Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

«Nr. 114: Protokoll der Geheimen Staatskonferenz vom 11. September 1801»

BayHStA Staatsrat 3, Nr. 16 3 Seiten. Unterschrift des Kurfürsten; Protokoll: Kobell.

Anwesend: Kurfürst Maximilian Joseph, Hzg. Wilhelm; Montgelas, Morawitzky, Hertling.

[MA] 1. Montgelas legt das Protokoll der Staatsrats-Sitzung vom 9. September vor, das der Kurfürst, mit einigen Abänderungen und Zusätzen, genehmigt.

2. Friedrich Graf von Vieregg gibt die von ihm bereits mehrfach verlangte Erklärung ab414, die ihm verliehene Gnadenkommende Schierling des Johanniterordens zu übernehmen, allerdings nur unter dem Vorbehalt der Rechte des »Hohen Johanniter Ordens«. Da dieser Vorbehalt laut Montgelas nicht akzeptiert werden könne, sei Graf Vieregg zu verpflichten, innerhalb von acht Tagen eine neue Erklärung über die Annahme der Kommende ohne Bedingungen und Vorbehalte abzugeben.

3. Zwei pensionierten Offizieren des Korps des Prinzen Condé wird, auf Verwendung des englischen Geschäftsträgers Hill, der Aufenthalt in Rosenheim gestattet. Entgegen dem Antrag von Montgelas solle das Tragen von Orden der französischen Krone wenigstens so lange erlaubt bleiben, bis der Geschäftsträger der Republik Frankreich in München deswegen Protest erheben würde.

[MGeistl] 4. Das Gesuch des Stiftsdekans zu Unserer Lieben Frau und St. Gangolf in Bamberg, Schuberth, um Verleihung des Titels eines Geheimen Rats wird abgelehnt.