Protokolle des Bayerischen Staatsrates 1799 bis 1817 // Band 1: 1799-1801 // Nr. 119: Protokoll der Geheimen Staatskonferenz vom 26. September 1801

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Dank für kritische Anmerkungen bei der Erstellung der Seiten: Thomas Berger, Alexandra Gobrecht, Dr. Esteban Mauerer, Anne Munding, Dr. Maria Schimke, Tobias Schröter-Karin, Tobias Steiner.

Inhaltsverzeichnis

Seiten

Personenverzeichnis

Orts- und Sachverzeichnis

Quellen- und Literaturverzeichnis

«Nr. 119: Protokoll der Geheimen Staatskonferenz vom 26. September 1801»

BayHStA Staatsrat 3, Nr. 18 4 Seiten. Unterschrift des Kurfürsten; Protokoll: Kobell.

Anwesend: Kurfürst Maximilian Joseph, Hzg. Wilhelm; Montgelas, Morawitzky, Hertling.

[MA] 1. Montgelas legt die Protokolle der Sitzungen des Staatsrats vom 22. und 23. September vor, die der Kurfürst mit einigen Abänderungen und Zusätzen genehmigt.

2. Bürgern der Republik Frankreich könne keine Befreiung von der Nachsteuer auf Summen gewährt werden, die ihnen im Erbgang (nach dem Tod von Revolutions-Emigranten) in Bayern zufielen, da es keine entsprechende diplomatische Vereinbarung mit Paris gebe.

[MJ] 3. Auf Antrag des Hofrats wird die wegen eines Wäschediebstahls zum Tode verurteilte, 22jährige Elisabeth Kolber aus der Au (Stadt München) begnadigt.

4. Aus formalen Gründen wird das von der Regierung in Neuburg gegen den aus Böhmen stammenden Wendelin Novack gefällte Todesurteil aufgehoben. Anstatt der beantragten Auslieferung nach Böhmen ordnet der Kurfürst eine Wiederaufnahme des Prozesses an.

5. Franz Xaver Berger wird als Advokat beim Hofrat in München zugelassen.

Der Überblick enthält nur vom Editor besonders hervorgehobene Punkte und dessen Zusammenfassung dazu.

«Nr. 119: Protokoll der Geheimen Staatskonferenz vom 26. September 1801»

[...]

[MA] 1. Montgelas legt die Protokolle der Sitzungen des Staatsrats vom 22. und 23. September vor, die der Kurfürst mit einigen Abänderungen und Zusätzen genehmigt.

2. Bürgern der Republik Frankreich könne keine Befreiung von der Nachsteuer auf Summen gewährt werden, die ihnen im Erbgang (nach dem Tod von Revolutions-Emigranten) in Bayern zufielen, da es keine entsprechende diplomatische Vereinbarung mit Paris gebe.

[MJ] 3. Auf Antrag des Hofrats wird die wegen eines Wäschediebstahls zum Tode verurteilte, 22jährige Elisabeth Kolber aus der Au (Stadt München) begnadigt.

4. Aus formalen Gründen wird das von der Regierung in Neuburg gegen den aus Böhmen stammenden Wendelin Novack gefällte Todesurteil aufgehoben. Anstatt der beantragten Auslieferung nach Böhmen ordnet der Kurfürst eine Wiederaufnahme des Prozesses an.

5. Franz Xaver Berger wird als Advokat beim Hofrat in München zugelassen.

Der Quellentext präsentiert die wörtlichen Passagen der Quellen, ohne Kommentar und Einschübe des Editors.

Nr. 119: Protokoll der Geheimen Staatskonferenz vom 26. September 1801 [...]

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Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

Registereinträge die auf die Seiten dieses Dokuments verweisen.

Orte und Sachen.

Literatur.

Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

«Nr. 119: Protokoll der Geheimen Staatskonferenz vom 26. September 1801»

BayHStA Staatsrat 3, Nr. 18 4 Seiten. Unterschrift des Kurfürsten; Protokoll: Kobell.

Anwesend: Kurfürst Maximilian Joseph, Hzg. Wilhelm; Montgelas, Morawitzky, Hertling.

[MA] 1. Montgelas legt die Protokolle der Sitzungen des Staatsrats vom 22. und 23. September vor, die der Kurfürst mit einigen Abänderungen und Zusätzen genehmigt.

2. Bürgern der Republik Frankreich könne keine Befreiung von der Nachsteuer auf Summen gewährt werden, die ihnen im Erbgang (nach dem Tod von Revolutions-Emigranten) in Bayern zufielen, da es keine entsprechende diplomatische Vereinbarung mit Paris gebe.

[MJ] 3. Auf Antrag des Hofrats wird die wegen eines Wäschediebstahls zum Tode verurteilte, 22jährige Elisabeth Kolber aus der Au (Stadt München) begnadigt.

4. Aus formalen Gründen wird das von der Regierung in Neuburg gegen den aus Böhmen stammenden Wendelin Novack gefällte Todesurteil aufgehoben. Anstatt der beantragten Auslieferung nach Böhmen ordnet der Kurfürst eine Wiederaufnahme des Prozesses an.

5. Franz Xaver Berger wird als Advokat beim Hofrat in München zugelassen.