Protokolle des Bayerischen Staatsrates 1799 bis 1817 // Band 2: 1802-1807 // Nr. 126:Protokoll des Geheimen Staatsrats vom 5. Oktober 1803

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Dank für kritische Anmerkungen bei der Erstellung der Seiten: Thomas Berger, Alexandra Gobrecht, Dr. Esteban Mauerer, Anne Munding, Dr. Maria Schimke, Tobias Schröter-Karin, Tobias Steiner.

Inhaltsverzeichnis

Seiten

Personenverzeichnis

Orts- und Sachverzeichnis

Quellen- und Literaturverzeichnis

«Nr. 126:
Protokoll des Geheimen Staatsrats vom 5. Oktober 1803»

BayHStA Staatsrat 383 2 Seiten.

Datum der Genehmigung durch den Kurfürsten: 17. November 1803.

Anwesend: Montgelas, Morawitzky, Hertling; [MA:] Krenner sen., Zentner, [MF:] Krenner jun., Hartmann, Steiner, [MJ:] Löwenthal, Stichaner, [MGeistl:] Branca.

Bei Besetzung der Stelle eines Stadtkommissärs in Amberg soll vorrangig nach einem Klosterrichter oder sonstigen Quieszenten gesucht werden.

{2r} 1. Herr Geheimer Rath Frhr. von Löwenthal erstattete wegen Besezung der Stadt Commissär Stelle in Amberg schriftlichen Vortrag: und äüßerte sich darin über die ausgezeichnet gute Eigenschafften und Geschicklichkeit des dortigen Hofgerichts Accessisten Wolfgang Goller, der von der oberpfälzischen Landes Direction und Hofgericht zu einer Anstellung empfohlen worden, und alle Kentnüße in sich vereinige, die zu zweckmäßiger Besezung dieser wichtigen Stelle erforderet werden.

Bey diesen Verhältnüßen trug Herr Geheimer Rath Frhr. von Löwenthal im Na [609] men des Ministerial Justiz Departements an, dem Wolfgang Goller die Stadt Com{2v}missär Stelle in Amberg zu übertragen.

Nach gehaltener Umfrage faste der Staats Rath auf diesen Antrag den Beschluß: über die Besezung dieser Stadt Commissärstelle in Amberg zuvor das Gutachten der oberpfälzischen Landes Direction erhohlen zu laßen, und derselben aufzugeben, bey dessen Erstattung vorzüglich auf Anstellung eines brauchbaren Klosterrichters oder sonstigen Quiescenten Rücksicht zu nehmen.

2. Krenner setzt »seinen Vortrag über die Regensburger Differenzen fort«793, der wegen »vorgeruckter Mittagszeit« nicht beendet werden kann. Die Sitzung wird aufgehoben. Vorlage der »Entschließung« beim Kurfürsten und Genehmigung.

Der Überblick enthält nur vom Editor besonders hervorgehobene Punkte und dessen Zusammenfassung dazu.

«Nr. 126:
Protokoll des Geheimen Staatsrats vom 5. Oktober 1803»

[...]

Bei Besetzung der Stelle eines Stadtkommissärs in Amberg soll vorrangig nach einem Klosterrichter oder sonstigen Quieszenten gesucht werden.

[...]

2. Krenner setzt »seinen Vortrag über die Regensburger Differenzen fort«793, der wegen »vorgeruckter Mittagszeit« nicht beendet werden kann. Die Sitzung wird aufgehoben. Vorlage der »Entschließung« beim Kurfürsten und Genehmigung.

Der Quellentext präsentiert die wörtlichen Passagen der Quellen, ohne Kommentar und Einschübe des Editors.

Nr. 126:Protokoll des Geheimen Staatsrats vom 5. Oktober 1803 [...]

{2r} 1. Herr Geheimer Rath Frhr. von Löwenthal erstattete wegen Besezung der Stadt Commissär Stelle in Amberg schriftlichen Vortrag: und äüßerte sich darin über die ausgezeichnet gute Eigenschafften und Geschicklichkeit des dortigen Hofgerichts Accessisten Wolfgang Goller, der von der oberpfälzischen Landes Direction und Hofgericht zu einer Anstellung empfohlen worden, und alle Kentnüße in sich vereinige, die zu zweckmäßiger Besezung dieser wichtigen Stelle erforderet werden.

Bey diesen Verhältnüßen trug Herr Geheimer Rath Frhr. von Löwenthal im Na [609] men des Ministerial Justiz Departements an, dem Wolfgang Goller die Stadt Com{2v}missär Stelle in Amberg zu übertragen.

Nach gehaltener Umfrage faste der Staats Rath auf diesen Antrag den Beschluß: über die Besezung dieser Stadt Commissärstelle in Amberg zuvor das Gutachten der oberpfälzischen Landes Direction erhohlen zu laßen, und derselben aufzugeben, bey dessen Erstattung vorzüglich auf Anstellung eines brauchbaren Klosterrichters oder sonstigen Quiescenten Rücksicht zu nehmen.

[...]

Faksimiles der Druckfassung der Edition.

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Anmerkungen

793
Nr. 125 (Staatsrat vom 28. September 1803), TOP 6.

Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch eine Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

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Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

28Sep1803/top6

Registereinträge die auf die Seiten dieses Dokuments verweisen.

Orte und Sachen.

Literatur.

Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

«Nr. 126:
Protokoll des Geheimen Staatsrats vom 5. Oktober 1803»

BayHStA Staatsrat 383 2 Seiten.

Datum der Genehmigung durch den Kurfürsten: 17. November 1803.

Anwesend: Montgelas, Morawitzky, Hertling; [MA:] Krenner sen., Zentner, [MF:] Krenner jun., Hartmann, Steiner, [MJ:] Löwenthal, Stichaner, [MGeistl:] Branca.

Bei Besetzung der Stelle eines Stadtkommissärs in Amberg soll vorrangig nach einem Klosterrichter oder sonstigen Quieszenten gesucht werden.

{2r} 1. Herr Geheimer Rath Frhr. von Löwenthal erstattete wegen Besezung der Stadt Commissär Stelle in Amberg schriftlichen Vortrag: und äüßerte sich darin über die ausgezeichnet gute Eigenschafften und Geschicklichkeit des dortigen Hofgerichts Accessisten Wolfgang Goller, der von der oberpfälzischen Landes Direction und Hofgericht zu einer Anstellung empfohlen worden, und alle Kentnüße in sich vereinige, die zu zweckmäßiger Besezung dieser wichtigen Stelle erforderet werden.

Bey diesen Verhältnüßen trug Herr Geheimer Rath Frhr. von Löwenthal im Na [609] men des Ministerial Justiz Departements an, dem Wolfgang Goller die Stadt Com{2v}missär Stelle in Amberg zu übertragen.

Nach gehaltener Umfrage faste der Staats Rath auf diesen Antrag den Beschluß: über die Besezung dieser Stadt Commissärstelle in Amberg zuvor das Gutachten der oberpfälzischen Landes Direction erhohlen zu laßen, und derselben aufzugeben, bey dessen Erstattung vorzüglich auf Anstellung eines brauchbaren Klosterrichters oder sonstigen Quiescenten Rücksicht zu nehmen.

2. Krenner setzt »seinen Vortrag über die Regensburger Differenzen fort«793, der wegen »vorgeruckter Mittagszeit« nicht beendet werden kann. Die Sitzung wird aufgehoben. Vorlage der »Entschließung« beim Kurfürsten und Genehmigung.