Protokolle des Bayerischen Staatsrates 1799 bis 1817 // Band 2: 1802-1807 // Nr. 47:Protokoll des Geheimen Staatsrats vom 30. Juni 1802

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Dank für kritische Anmerkungen bei der Erstellung der Seiten: Thomas Berger, Alexandra Gobrecht, Dr. Esteban Mauerer, Anne Munding, Dr. Maria Schimke, Tobias Schröter-Karin, Tobias Steiner.

Inhaltsverzeichnis

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Personenverzeichnis

Orts- und Sachverzeichnis

Quellen- und Literaturverzeichnis

«Nr. 47:
Protokoll des Geheimen Staatsrats vom 30. Juni 1802»

BayHStA Staatsrat 382 3 Seiten.

Datum der Genehmigung durch den Kurfürsten: 10. Juli 1802.

Anwesend: Montgelas, Morawitzky, Hertling; [MA:] Krenner sen., Zentner, Bayard, [MF:] Krenner jun., Hartmann, Steiner, Schenk, [MJ:] Löwenthal, Stengel, Stichaner, [MGeistl:] Branca.

1. Montgelas teilt die Entschließungen des Kurfürsten vom 26. Juni 1802 auf die Anträge des Staatsrats vom 23. Juni 1802 mit.

Nachlaß einer Forderung gegenüber Carl und Anton Frhr. von Lilien, die um Belehnung mit dem Gut Waldau nachsuchen.

2. Herr geheimer Rath von Zentner legte {2v} einen Reskripts-Entwurf an die General Landesdirektion vor, wodurch den beiden Brüdern Carl und Anton Frei [258] herrn von Lilien die in dem Reskripte vom 20. August in dem angebotenen Vergleiche aufgelegte Bedingnis, für die Belehnung mit dem Guthe Waldau234 einen Canon von 500 fl. respee. 300 fl. jährlich zu erlegen (welchen Vergleichs-Punkt die Frhr. von Lilien nicht annehmen wollen) nachgelassen wird, wenn dieselben alle übrige, in dem erwehnten Reskripte enthaltene Bedingnisse erfüllen.

Referent führte hiebei die Gründe an, welche diese Abweichung von dem ersten Vergleiche veranlaßet, und das Ministerial Departement der auswärtigen Angelegenheiten zum Nachlaß dieses jährlichen Kanons bewogen haben.

Dieser Reskripts-Entwurf wurde von dem Staatsrath genehmiget.

3. Der von Zentner im Staatsrat vom 25. Mai 1802 begonnene »Vortrag über die Kantons-Einrichtung in den herobern Staaten« wird fortgesetzt235; der Abschluß wird »wegen vorgeruckter Mittagszeit« auf die nächste Sitzung vertagt.

Genehmigung der »Entschließungen« durch den Kurfürsten.

Der Überblick enthält nur vom Editor besonders hervorgehobene Punkte und dessen Zusammenfassung dazu.

«Nr. 47:
Protokoll des Geheimen Staatsrats vom 30. Juni 1802»

[...]

1. Montgelas teilt die Entschließungen des Kurfürsten vom 26. Juni 1802 auf die Anträge des Staatsrats vom 23. Juni 1802 mit.

Nachlaß einer Forderung gegenüber Carl und Anton Frhr. von Lilien, die um Belehnung mit dem Gut Waldau nachsuchen.

[...]

3. Der von Zentner im Staatsrat vom 25. Mai 1802 begonnene »Vortrag über die Kantons-Einrichtung in den herobern Staaten« wird fortgesetzt235; der Abschluß wird »wegen vorgeruckter Mittagszeit« auf die nächste Sitzung vertagt.

Genehmigung der »Entschließungen« durch den Kurfürsten.

Der Quellentext präsentiert die wörtlichen Passagen der Quellen, ohne Kommentar und Einschübe des Editors.

Nr. 47:Protokoll des Geheimen Staatsrats vom 30. Juni 1802 [...]

2. Herr geheimer Rath von Zentner legte {2v} einen Reskripts-Entwurf an die General Landesdirektion vor, wodurch den beiden Brüdern Carl und Anton Frei [258] herrn von Lilien die in dem Reskripte vom 20. August in dem angebotenen Vergleiche aufgelegte Bedingnis, für die Belehnung mit dem Guthe Waldau234 einen Canon von 500 fl. respee. 300 fl. jährlich zu erlegen (welchen Vergleichs-Punkt die Frhr. von Lilien nicht annehmen wollen) nachgelassen wird, wenn dieselben alle übrige, in dem erwehnten Reskripte enthaltene Bedingnisse erfüllen.

Referent führte hiebei die Gründe an, welche diese Abweichung von dem ersten Vergleiche veranlaßet, und das Ministerial Departement der auswärtigen Angelegenheiten zum Nachlaß dieses jährlichen Kanons bewogen haben.

Dieser Reskripts-Entwurf wurde von dem Staatsrath genehmiget.

[...]

Faksimiles der Druckfassung der Edition.

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Anmerkungen

234
Zur Vorgeschichte vgl. Protokolle Bd. 1 Nr. 97, S. 370 (Staatsrat vom 8. Juli 1801), TOP 14; zur Herrschaft Waldau: Bernd, Vohenstrauß, S. 122 – 125.
235
Ein entsprechender Beratungspunkt ist nicht im Protokoll (vgl. Nr. 42) dokumentiert.

Faksimiles der Druckseiten: Durch Verschieben der Spaltenteiler wird das Faksimile vergrößert. Durch eine Klick öffnet sich die seitenweise Blätterfunktion.

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Verweise auf Dokumente der Edition sowie weitere Ressourcen im Web.

8Jul1801/top14

Registereinträge die auf die Seiten dieses Dokuments verweisen.

Orte und Sachen.

Literatur.

  • » BERND, DIETER: Vohenstrauß. Pflegamt Tännesberg-Treswitz, Amt Vohenstrauß, Pflegamt Pleystein, Landgrafschaft Leuchtenberg, Herrschaft Waldthurn, München 1977 (= HAB, Tl. Altbayern, Heft 39).

Erneute Fassung des Dokuments zum parallelen Lesen.

«Nr. 47:
Protokoll des Geheimen Staatsrats vom 30. Juni 1802»

BayHStA Staatsrat 382 3 Seiten.

Datum der Genehmigung durch den Kurfürsten: 10. Juli 1802.

Anwesend: Montgelas, Morawitzky, Hertling; [MA:] Krenner sen., Zentner, Bayard, [MF:] Krenner jun., Hartmann, Steiner, Schenk, [MJ:] Löwenthal, Stengel, Stichaner, [MGeistl:] Branca.

1. Montgelas teilt die Entschließungen des Kurfürsten vom 26. Juni 1802 auf die Anträge des Staatsrats vom 23. Juni 1802 mit.

Nachlaß einer Forderung gegenüber Carl und Anton Frhr. von Lilien, die um Belehnung mit dem Gut Waldau nachsuchen.

2. Herr geheimer Rath von Zentner legte {2v} einen Reskripts-Entwurf an die General Landesdirektion vor, wodurch den beiden Brüdern Carl und Anton Frei [258] herrn von Lilien die in dem Reskripte vom 20. August in dem angebotenen Vergleiche aufgelegte Bedingnis, für die Belehnung mit dem Guthe Waldau234 einen Canon von 500 fl. respee. 300 fl. jährlich zu erlegen (welchen Vergleichs-Punkt die Frhr. von Lilien nicht annehmen wollen) nachgelassen wird, wenn dieselben alle übrige, in dem erwehnten Reskripte enthaltene Bedingnisse erfüllen.

Referent führte hiebei die Gründe an, welche diese Abweichung von dem ersten Vergleiche veranlaßet, und das Ministerial Departement der auswärtigen Angelegenheiten zum Nachlaß dieses jährlichen Kanons bewogen haben.

Dieser Reskripts-Entwurf wurde von dem Staatsrath genehmiget.

3. Der von Zentner im Staatsrat vom 25. Mai 1802 begonnene »Vortrag über die Kantons-Einrichtung in den herobern Staaten« wird fortgesetzt235; der Abschluß wird »wegen vorgeruckter Mittagszeit« auf die nächste Sitzung vertagt.

Genehmigung der »Entschließungen« durch den Kurfürsten.