Anmerkungen

467
Gemeint sind die Rezesse von 1672 (Separatdruck: Haupt-Reces/ In welchem Von dem Durchleuchtigsten Fürsten und Herrn/ Herrn Philipp Wilhelmen/ Pfaltzgraffen bey Rhein […] Dem Corpori versambleter Gülich- und Bergischer Landständen […] Durchl. gnädigste Resolutiones ertheilet […] worden; So geschehen […] den 5. Novembris Anno 1672. Titelnachweis auch in: VD17 39:122909S [URL: http://gso.gbv.de/DB=1.28/SET=1/TTL=1/SHW?FRST=1 (Aufrufdatum 24.7.2007)]; weiterer Druck: Lenzen, Beyträge, S. 37 – 70) und 1675 (Ihrer Churfürstlicher Durchleucht Declaration und Erläuterungs Receß über etliche Articulen des Haupt-Receß vom 5. Novembris 1672 [… vom] 27. Julii [1675]). Regesten beider Rezesse bei Scotti, Sammlung Tl. 1, Nr. 591, S. 161 – 164 bzw. Nr. 614, S. 168 – 170. – Während der Hauptrezeß, »der das Staatsgrundgesetz beider Territorien bis zum Ende des ancien régime bildete«, für den Fürsten durchaus günstige Bedingungen normierte, verlagerte der Deklarationsrezeß die Gewichte zugunsten der Stände; vgl.Walz, Stände, S. 52.
468
Beim Regierungsantritt hatte der Kurfürst einerseits zugesagt, die Stände »bey ihren alten und wohlhergebrachten Rechten, Freyheiten, und Privilegien [zu] schützen, und dieselben [zu] erneuern«, andererseits die »Landes- und Erbhuldigung« vorerst nicht eingefordert. Druck des Besitzergreifungspatents bei Scotti, Sammlung Tl. 2, Nr 2511, S. 778 – 781, Zitate S. 779, S. 780.
469
Vgl. Engelbrecht, Herzogtum, S. 209 – 211, zum Landtag von 1803, der »den letzten Versuch des Adels [markierte], sich als Stand den von ihm beanspruchten Anteil an der Herrschaftsausübung zu sichern« (Zitat S. 211). – Abschrift des Antrages des Staatsrats zu TOP 1 und der kurfürstlichen Entschließung im Akt BayHStA MA 8433/2; dort weiteres Material zu Fragen der Landtagseinberufung 1801 – 1803.
470
Vgl. Nr. 82 (Staatsrat vom 5. Januar 1803), TOP 6.